ZertSozial

Verfahren zur Maßnahmezulassung



Vor der Maßnahmezulassung steht die Trägerzulassung

Die Einrichtung, die Maßnahmen zugelassen bekommen möchte, muss über eine Trägerzulassung von einer akkreditierten Fachkundigen Stelle verfügen. Diese Trägerzulassung muss nicht, aber sollte von ZertSozial als Fachkundiger Stelle durchgeführt worden sein.

Die Maßnahmen bei ZertSozial als Fachkundiger Stelle (FKS) melden
Wenn ein Träger mehrere Maßnahmen gleichzeitig beantragt, wird durch Auswahl von Stichproben die Prüfung und Zulassung vereinfacht. Pro Fachbereich muss mindestens eine Maßnahme geprüft werden. Bei bis zu 30 beantragten Maßnahmen werden 20% der Maßnahmen geprüft. Sind es mehr als 30 beantragte Maßnahmen wird die Quadratwurzel aus der Anzahl geprüft. Bei 50 beantragten Maßnahmen werden z.B. 7 Maßnahmen geprüft. Es werden lediglich die Kosten von den geprüften Maßnahmen in Rechnung gestellt.

  • Vor-Ort-Prüfungen
    In der Regel wird die Maßnahmeprüfung anhand der eingereichten Dokumente bei ZertSozial vorgenommen. Im Rahmen der Audits im Zusammenhang mit Trägerzulassungen werden jedoch auch stichprobenmäßig Maßnahmen auditiert. Darüber hinaus kann es jedoch auch Unklarheiten geben, die eine Vor-Ort-Begutachtung notwendig machen. Dann wird eine stichprobenartige Beurteilung der Maßnahmen und der Erfüllung der Anforderungen aus den § 3 der AZAV vor Ort durchgeführt
  • Zertifikatserteilung
    Die Zertifizierungsstelle von ZertSozial entscheidet über die Zulassung von Maßnahmen und meldet die zugelassenen Maßnahmen an die Bundesagentur für Arbeit.